Franziska Zimmer

Als kleine, 19-jährige Erstsemestlerin betrat ich im Sommersemester 2008 zum ersten Mal das schöne Schloss Franzi vor Berliner DomGottesaue und bestaunte das Foto der damaligen AStA-Mitglieder – und nun, kaum drei Semester später habe ich selbst die Ehre…

Ich bin Franzi. In manchen Hochschulkreisen bin ich auch als der „Börg-Wörk-Zwörg“ aus dem Allgäu bekannt. Von dort hat es mich nach Karlsruhe verschlagen, um mich den verschiedenen Disziplinen des Schulmusik-Mehrkampfes zu stellen.

Zwar habe ich Hauptfach Klavier – haue auch immer wieder fröhlich in die Tasten – fühle mich aber insgeheim den Streichern verbunden. Kein Wunder, schließlich musste ich mich von klein auf als Cellistin im „Zimmerschen-Familien-Streichquartett“ beweisen. Die Kunst des Gesangs und des Taktstock-Schwingens ist dagegen eher Neuland für mich – vielleicht habe ich deshalb an diesen Fächern besonders viel Ehrgeiz entwickelt.

Sollte ich mal nicht zwischen Römerbau, Jahnstraße, Karlstraße und Schloss hin und her pendeln, bin ich vermutlich bei der Brauerei Vogelbräu anzutreffen. Neeeein, nicht um mich zu betrinken, sondern weil sich dort im Haus meine WG befindet. Mit einem Informatiker, einem Maschinenbauer, einer weiteren Schulmusikerin und vielen lieben Gästen, die in unserer Küche ein und aus gehen, ist der vielseitig wissenschaftlich-kulturell-kulinarische Ausgleich zum Hochschulalltag gesichert. Wird’s mir aber doch zu bunt, reiße ich einfach aus: Ich mache die Pisten in den heimatlichen Alpen unsicher, tingle mit dem Rucksack quer durch Europa und werde hoffentlich bald als Praktikantin an einer deutschen Schule im Ausland tätig sein.

Bis dahin freue ich mich auf meine neue Aufgabe im AStA und in der Studienkommission Schulmusik. Scheut euch nicht auf mich zuzukommen. Ich habe immer ein offenes Ohr und halte bei Bedarf ein kühles Vogelbräu-Bier bereit!

Eure Franzi